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In seinem Kinofilm "Samba in Mettmann" sorgt der Star-Komiker für Chaos und Aufregung. Beides hat er gerade auch in seinem Urlaub erlebt.


Seit 20 Jahren bringt er ein Millionen-Publikum zum Lachen. Ob als freches Kleinkind Hannilein, als verkleidete Königin Beatrix oder jetzt als Saubermann Olaf Kischewski, einem Reinigungsinhaber im Städchen Mettmann.FRAU IM SPIEGEL sprach mit Hape Kerkeling (39) über seinen neuen Film, seinen Freund Angelo- und einen kuriosen Unfall in bella Italia.


Herr Kerkeling, Sie kommen gerade aus dem Urlaub...


Ich war auf Sardinien. Es war ein Urlaub mit Hindernissen.


Was ist passiert?


Ich habe mir den rechten Arm gebrochen. Ich wollte am Flughafen eine Freundin abholen und wurde von einem rückwärts fahrenden Auto mit voller Wucht angefahren. Wir sind gleich zur Notaufnahme. Zum Glück ist der Gips wieder ab. Und alles gut verheilt. Ein Armbruch ist ja kein Beinbruch!


Geschah der Unfall wenigstens am Ende des Urlaubs?


Das kann ja jeder. Er war direkt am Anfang. Ich habe die Zeit in Italien konsequent zur Rehabilitation genutzt.


In "Samba in Mettmann" spielen sie den Inhaber der Reinigung "Fleck weg". Wissen Sie aus dem Kopf, was die Reinigung eines Anzugs kostet?


Das kriege ich hin. Ein Mantel kostet so 3 Euro. Ein Anzug zwölf Euro. Ein Herrenhemd einmal waschen und bügeln wohl so drei Euro.


Von wegen "Gehrkes Reinigung" in Mettmann, wo auch gedreht wurde, hat ganz andere Preise:9,30 Euro für einen Mantel, 9,50 Euro der Anzug und 1,60 das Hemd.


Tja,Pech gehabt!


Ihr Lebensgefährte Angelo Colagrossi hat Regie geführt. Mussten Sie am Set nach seiner Pfeife tanzen?


Das mache ich nie. Weil wir gut vorbereitet waren, gab es kaum Missverständnisse. Aber natürlich hat es zwischen uns auch mal gekracht.


Sie kennen Angelo schon sehr lange...


Das stimmt. Ich habe ihn als jungen Mann in Rom kennen gelernt. Er war 21.Jetzt sind wir fast schon 22 Jahre zusammen.


Was bedeutet er für Sie?


Er ist der wichtigste Mensch in meinem Leben, sowohl privat, als auch beruflich. Mit Angelo kann ich alles besprechen. Wir haben viele Gemeinsamkeiten, sind aber auch sehr verschieden. So bleibt es spannend.


Sie leben mit ihm in Düsseldorf. Was ist das schrillste Teil in ihrer Wohnung?


Ein Stuhl mit Fühlern und grünen Noppen. Dieses Kunstobjekt hat sonst nur noch Boris Becker.


Und das spießigste?


Eine Qualitäts-Kaffeemaschine. Aber keine von Mitropa. Das olle Ding hat ja nie richtig funktioniert.


Wo entstehen ihre Ideen?


Ich würde mal sagen, im Kopf. Nein, im Ernst. Oft setzen wir uns unter Druck: So Angelo, heute muss uns aber etwas Witziges einfallen! Am besten sind aber Geistesblitze. Beim Italiener, im Auto, beim Spazierengehen. Wo auch immer.


Sind Sie privat eher urkomisch oder bierernst?


Weder das eine noch das andere. Das, was ich im Fernsehen mache, ist mein Job und bringt mir Spaß. Privat schlage ich selten über die Stränge. Da bin ich eher normal. Ruhe und Langweile sind nichts Schlechtes, denn sie führen dich zu dir selbst.


Worüber können Sie lachen?


Bei Woody Allen kann ich mich wegschmeißen. Ich habe alle seine Filme auf Video.


Was würden Sie in Deutschland ändern?


Die Weihnachtsbeleuchtung in den Städten könnte ein bisschen aparter sein, finden Sie nicht?


Verraten Sie Ihre Schwächen?


Nudelgerichte, Aufläufe und Zigaretten. Ich rauche ein Päckchen am Tag. Das ist definitiv zu viel.


Haben Sie es schon mal ohne Nikotin geschafft?


Ja, zwei Jahre habe ich ohne Glimmstängel gelebt. Aber ich bleibe zuversichtlich, das Nikotin ganz zu verbannen.


Wie geht das?


Nur im Hauruckverfahren. Von 18 auf 0.Bei mir helfen keine Pflaster, keine Pillen.


Haben Sie eine Marotte?


Von mir ist kein Kino sicher. Manchmal gehe ich zweimal am Tag hin. Dann renne ich von einem Kinosaal in den nächsten, zücke meine Tickets.


Was können wir demnächst von Ihnen erwarten?


Ab Februar bin ich auf Deutschland-Tournee mit "Wieder auf Tour". Und 2005 bekomme ich eine eigene TV-Show. Auf beides freue ich mich sehr.