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Auf der Bühne und im Film gibt er alles, privat hält er sich zurück. So wirkt Hape Kerkeling, 39, im Interview dann auch sehr vorsichtig. Der 1991 von Rosa von Praunheim als homosexuell geoutete Künstler geht nicht mit seinem Privatleben hausieren. Sein Freund, der Italiener Angelo Colagrossi, ist Regisseur des neuen Kinofilms "Samba in Mettmann". Darin spielt Hape den Reinigungsbesitzer Olaf, den ein Tantra-Mantra zwei Monate vor der Verlobung (mit Alexandra Neldel) zur Enthaltsamkeit zwingt. Und dann schneien ihm drei feurige Brasilianerinnen in das Mettmannsche Idyll. Markus Tschiedert traf Hape Kerkeling zum Interview.


Wie schon in Ihrem ersten Kinofilm "Kein Pardon" von 1991 geht es auch diesmal wieder dem deutschen Spießertum an den Kragen. Wie spießig sind Sie?


Wie spießig ich sein kann, merke ich im Ausland. Etwa, wenn die Dinge nicht so pünktlich laufen, wie ich es mir vorstelle. Alles was als Deutsch gilt, ist ja ein bisschen spießig.


Sind Sie von Natur aus komisch?


Eigentlich bin ich eher schüchtern, das habe ich von meinem Opa. Doch wenn ich vor einem Publikum stehe oder die Kamera läuft, macht mich das so an, dass ich den Saal zum Kochen bringen will.


Waren Sie schon immer der lustige Hape?


Schon als Kleinkind war ich eher drollig. Ich lernte spät laufen, ließ mich überall hintragen, aber ich konnte früh in ganzen Sätzen sprechen. Das hat immer für viel Erstaunen gesorgt. Ich hoffe, dass sich inzwischen keiner mehr wundert, dass ich in ganzen Sätzen sprechen kann.


Nervt es Sie, dass die Leute stets den lustigen Hape erwarten?


Das ist mir nur einmal passiert, als ich in einem Café in Münster saß. "Würden Sie bitte mal was vorführen?", fragte der Kellner. "Sie kriegen auch den Kaffee umsonst." Ich fragte, ob es ihm noch gut geht. Und ging.


Mittlerweile gehören Sie zur alten Komiker-Garde, ohne ins Fettnäpfchen treten zu wollen.


Sind Sie schon, aber lassen Sie mal stecken.


Immerhin sind Sie schon sehr lange dabei. . .


Mein Gott, ich komme mir jetzt vor wie Johannes Heesters. Aber ich weiß, dass 20 Jahre eine lange Zeit in diesem Geschäft sind.


Ihr Auftritt als Königin Beatrix ist legendär. Wie viel Überwindung kostet es Sie, andere an der Nase herumzuführen?


Genau die Überwindung, die Sie sich gerade vorstellen. Aber solche Aktionen treiben mich an.


Bekamen Sie schon mal Ärger?


Es wird zwar behauptet, dass ich als Königin Beatrix verhaftet worden wäre, stimmt aber nicht. Ich habe noch nie ein Gesetz überschritten. Sie können gern zur Polizei gehen und mein Führungszeugnis einsehen.


Wie schwer ist Ihnen die Kuss-Szene mit Alexandra Neldel in "Samba in Mettmann" gefallen?


Die küsst lecker! Das war sehr angenehm mit ihr, muss ich wirklich sagen, auch wenn das normalerweise nicht so meins ist.